Eigene Katzen,
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Peterle
Getigerter Streuner und Vorgänger von Mayomi. Ein wunderbarer Freund, der anfangs winzig klein, hungrig und maunzend vor der Tür stand. Er rannte minutenlang aufgeregt um mich herum und köpfelte mich mit richtigen Sprüngen von allen Seiten an. Peterle entwickelte sich zu einem prächtigen und verschmusten Kater, der bei Freude heftig zu treteln und sabbern begann. Er blieb 8 Jahre als freier Wald- und Wiesenkater bei uns, der selbst aus größerer Entfernung herbeischoss, wann immer ich seinen Namen rief. Er war es auch, der mich zu seiner freilebenden Katzengruppe einlud, die ich fortan beobachten durfte.

Layla-Lu (Charming Doll's Venice [Solitär Genuine Ragdoll])
Ragdollmädchen (oben rechts). Sie kam einjährig zu uns und war trotz ihres grazilen Äußeren ein echter Clown. Lebenslang untrennbar mit Mayomi befreundet. Layla wich uns nie von den Fersen, machte gern hohe Bocksprünge und schlug verrückte Purzelbäume. Meist trippelte sie erwartungsfreudig voraus, sich hierbei immerzu nach uns umsehend und dadurch des öfteren Türrahmen verfehlend. Sie hatte einen ganz ausgeprägten Sinn für Humor. Mit sichtlichem Vergnügen ließ sie sich auf dem Rücken liegend mit dem Staubsauger (kleinste Stufe) von oben bis unten absaugen. Gleichzeitig war sie besonders zärtlich, wirkte wie eine liebe leichte Feder, fröhlich und unbeschwert. Nachts saß sie oft auf meinem Kopfkissen und beäugte mich schnurrend, legte ganz sanft ihre weiche Pfote auf meine Augen, wenn ich dadurch wach wurde. In bestimmten Halbschlafphasen schien ich sie dabei sprechen zu hören (?!). Ein elfengleiches, unfassbar schönes Wesen, das 11 Jahre lang nie krank war. Leider mussten wir sie mit knapp 12 Jahren wg. inoperabler Thoraxzubildungen von uns gehen lassen.

Mayomi (Charming Doll's Honey [Solitär Genuine Ragdoll])
Ragdollmädchen (links unten + rechts im hohen Alter). Die intelligenteste, aufmerksamste und weiseste Katze, die ich kenne. Sie hatte als Kitten einen herrlichen Silberblick und zog mit 12 Wochen bei mir ein. Mayomi, kurz Mao, verstand bald über 100 Wörter und reagierte entsprechend. Sie war und bleibt ein fester Teil von mir. Ihr einmaliges Wesen kurz zu beschreiben, ist kaum möglich, denn sie wusste eigentlich alles und war dabei unendlich schön und elegant. Durch ihre fröhliche Gelehrigkeit konnte sie einige Kunststückchen vorführen und hörte aufs Wort. Mao genoss es, sich auf Bürostühlen drehen zu lassen und schnurrte auffallend laut. Sie maunzte gern mit einem großen Wortschatz und hatte einen schier unstillbaren Wissensdurst. Kinder und Besuch liebte sie und war immer mittendrin. Bis ins hohe Alter spielte sie wild und schlug mit erstaunlicher Präzision zu. Mao schätzte Gartenspaziergänge am Geschirr und sprintete freudig zur Tür, sobald sie die Leine klimpern hörte. Die außergewöhnliche, unendlich liebe und lebenslang kerngesunde Kätzin schlief 3 Monate vor ihrem 18. Geburtstag ein. Sie fehlt hier seitdem ganz furchtbar.

Cindy-Lu (Fiorellino's Estefania)
Ragdollmädchen und Nachfolgerin von Layla-Lu. Ein weicher und anschmiegsamer "Wattebausch" kam mit 4 Jahren als Notfallvermittlung zu uns. Dass ihre früheren Menschen einen so zauberhaften Schatz loswerden wollten, werde ich nie verstehen. Sie war die Liebenswürdigkeit in Person, konnte dabei auch sehr lustig sein. Mit Vorliebe lag sie beim Dösen platt auf dem Rücken und streckte alle Pfoten locker in die Luft. Sie vergrub ihr Näschen in streichelnden Händen und verteilte ständig Küsschen. Sehr liebebedürftig! Sie "winkte" ihren Menschen gern mit der Pfote durch Fensterscheiben zu und zupfte Unmengen Bambusgras am Tag ab, das sie begeistert fraß, ohne je zu erbrechen. Cindy-Lu wurde von mir nach der kleinen Cindy Lou Who aus "Der Grinch" benannt und sauste sofort herbei, wenn man sie rief. Nach ihrer späten Kastration entwickelte sie gedrehte Locken am gesamten Bauch- und Brustfell. Trotz ihrer kräftigen Statur flog sie förmlich die Treppen rauf, wenn sie Spielmäuse apportierte. So sanft und behutsam sie zum Menschen war, so furchtlos und kraftvoll verteidigte sie bei Bedarf ihr Revier gegen tierische Eindringlinge. Sie erlag im April '13 mit nur 11 Jahren den Komplikationen eines späten, leider völlig behandlungsresistenten genetischen Herzleidens und wird uns für immer schmerzlich fehlen.

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