Weitere Fragen zu meiner Leistung
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Warum soll meine Katze zuerst zum Tierarzt? (Video dazu: Klick!)
Weil sehr viele Verhaltensauffälligkeiten durch unerkannte Erkrankungen/Beschwerden ausgelöst werden. Unsauberkeit und Markierverhalten gleich welcher Art und Frequenz sind z.B. überwiegend in Blasen- und Nierenproblemen, Schmerzen und verschiedensten inneren Erkrankungen begründet. Leider wird dies allzu oft übersehen und zuerst eine seelische Ursache vermutet; warum das so ist, weiß ich nicht. Fakt ist, dass bei ca. 50 % aller mir vorgestellten Fälle von Unsauberkeit/Markierverhalten lediglich eine bis dato versteckte Erkrankung vorliegt. Bloß weil die Katze keine sonstigen Verhaltensänderungen zeigt, ist sie noch lange nicht gesund. Auch kranke Tiere können weiterhin ganz normal fressen, trinken und schnurren! Doch auch jede andere Auffälligkeit kann rein organische Ursachen haben. Werden diese nicht erkannt und medizinisch behandelt, sind tierpsychologische Maßnahmen weder sinnvoll noch seriös. Erst nach dem sicheren Ausschluss akuter körperlicher Probleme kann und sollte man die psychologische Seite in Augenschein nehmen. "Ihre Katze hat ein Problem? Ich komme sofort!": Ein solch forsches Vorgehen ohne vorheriges gezieltes Rückfragen zu möglichen körperlichen Ursachen lässt eher nicht auf einen vertrauenswürdigen Experten schließen. Denn wenn er nicht helfen kann, zahlen Sie trotzdem sein Honorar, obgleich statt dessen bloß ein Tierarztbesuch nötig gewesen wäre.

Wie lange dauert eine Verhaltenstherapie? Und wie soll ich das zeitlich schaffen?
Die Dauer hängt ganz von Umfang und Ursachen eines Verhaltensproblems sowie vom Zeitpunkt des Einschreitens ab. Manche Therapien ziehen sich über Monate hin, andere sind schon nach 2 oder 3 Wochen abgeschlossen. Ein Durchschnitt liegt vielleicht bei 5-6 Wochen. Probleme, die schon ewig bestehen, brauchen auch lange für die Therapie. Jede Katze, jede Situation ist einzigartig. Kein Fall gleicht völlig dem anderen, da unterschiedlichste Faktoren zur Auffälligkeit beitragen. Es braucht Zeit, die Stressoren abzustellen und die Feliden in ihrem Verhalten umzulenken. Und nicht jeder Halter ist gleichermaßen konsequent in den nötigen Veränderungen, so dass auch hier individuelle Zeiträume benötigt werden, alle Maßnahmen erfolgreich umzusetzen. Die selbstbestimmte Samtpfote spielt natürlich ebenfalls eine Rolle und reagiert nicht immer wie erhofft, weshalb manchmal, obgleich selten, eine Modifikation der gewählten Strategie nötig werden kann. Und keine Sorge, wenn Sie wie die meisten voll berufstätig sind, werden Sie die Zeit für eine Behandlung dennoch aufbringen können - mehr als maximal 1 Std. Einsatz am Tag braucht es nicht!
Sofern irgend etwas mal nicht läuft wie geplant oder sich unerwartete Probleme ergeben, bin ich natürlich stets auf Ihre proaktive Rückmeldung hierüber angewiesen, um weiterhelfen zu können.

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